Verabschiedung der Schulsekretärin Christa Hin
Die Heinrich-Hansjakob Realschule Elzach verabschiedete gemeinsam mit der Neunlindenschule in einer kleinen Feier, die auch musikalische Beiträge enthielt, die gemeinsame Schulsekretärin, die 37 Jahre treue Dienste geleistet hatte.
Der Schulleiter der HHR bedankte sich mit herzlichen Worten. Die große Wertschätzung, die Christa Hin erfahren habe, könne man schon daran erkennen, dass auch Pensionäre und sein Vorgänger Wolf Lamprecht zur Feier erschienen seien.
Er betonte, dass der Beruf der Schulsekretärin eigentlich ein unmöglicher Beruf sei, denn er beinhalte gleich mehrere Tätigkeiten gleichzeitig: die der Sekretärin, aber auch die der Sanitäterin und Psychologin. Frau Hin sei in ihrer freundlichen, hilfsbereiten Art allen gerecht geworden, den Kindern, Eltern und Lehrern. Ihre Fachkenntnis habe das Sekretariat zu einem Mittelpunkt der Verwaltung, ihre Geduld und Hilfsbereitschaft zu einem Zentrum menschlicher Begegnung gemacht.
Das Kollegium überreichte Blumen und einen kleinen Beitrag für eine geplante Reise und hatte, wie die SMV, einen Beitrag in Gedichtform. Wolf Lamprecht überreichte Frau Hin für 17 Jahre gemeinsames Wirken 17 Rosen.
Christa Hin war sichtlich gerührt. Sie sprach allen ihren Dank aus und betonte, es falle ihr sehr schwer zu gehen, denn die Schule „sei ihr Leben gewesen“.
Im Anschluss konnten alle bei einem von der Realschule in Regie von Esther Neichel gerichteten Büffet und einem Glas Sekt in Erinnerungen schwelgen.
Evi Hoffmann
Abschiedsgedichte:
Abschiedsfeier Frau Hin
von Rebecca Becherer und Hanna Klank
Liebe Frau Hin,
es wird oft erst beim Abschied klar,
wie wertvoll eine Zeit doch war.
Sie wollen uns jetzt wirklich verlassen,
das können wir alle noch gar nicht fassen.
Sie haben viel vom Ihrem Leben,
zum Wohle der Schule hergegeben.
Wir schätzen immer Ihren Rat,
dass Sie nun gehen ist sehr schad.
Bei Ihnen gab es nie ein Nein,
egal wer kam – ob Groß oder Klein.
Sie waren oft der Retter in der Not
Und brachen für uns auch mal ein Verbot.
Sie waren immer an zutreffen ab 10 Uhr,
Und jetzt – sehen wir Sie nicht mal mehr im Flur.
Uns als Schüler mussten Sie ertragen,
von Montag bis Freitag und immer mit den selben Fragen.
Auch hatten Sie immer ein offenes Ohr,
wenn ein manch Anderer dabei sonst die Nerven verlor.
Wir haben Sie geschätzt -Sie sind eine Frau für alle Fälle,
und lösten die Probleme immer ruhig und ganz schnelle.
Die Lehrer haben sie immer kopieren geschickt,
weil Sie ´s selber oft haben gar nicht geblickt.
Durchlebt haben Sie viele Lehrer und Rektoren
Es war sicher nicht immer leicht – doch Sie gingen dabei nie verloren.
Sie haben Ihre Arbeit geliebt – Ihren Job immer sehr gut gemacht,
auch wenn wir nervten - immer noch freundlich gelacht.
Wir geben Sie nur ungern her,
weil uns der Abschied fällt so schwer.
Doch wir hoffen , dass Sie uns bald mal wieder besuchen,
wir Schüler würden Ihnen dann backen sogar einen Kuchen.
Der guten Seele des Hauses – liebe Frau Hin
Sagen wir danke – im Auftrag vom ganzem Schülerteam
Zu schnell verging die schöne Zeit,
dass sie vorbei ist tut uns Leid
Wir danken Ihnen und Sie sollen wissen,
so mancher hier wird sie vermissen
Bleiben Sie gesund – machen Sie es gut,
es war eine schöne Zeit – die man nicht so schnell vergessen tut.
Zum Abschied für Christa Hin
von Evi Hoffmann
Hier stehn wir nun, wir armen Tröpfe
und schütteln ständig unsre Köpfe!
Christa Hin will heute gehn?
Für uns ist das wirklich schwer zu verstehn.
Seht sie euch an – wie schick, sportlich und modern,
da liegt der Gedanke an Rente doch fern!
Seit 1974, also 37 Jahre, so geht die Mär,
diese jung gebliebene Frau schon bei uns wär.
Wir haben uns an sie gewöhnt!
Es hat doch von allen Seiten getönt:
Christa, könntest, würdest, solltest du nicht,
für diesen, für jenen, für oben und unten…
und du behieltest immer dein freundliches Gesicht.
Nie hast du jemandem gesagt ein „Nein“,
da konnte man Chef, Lehrer oder Schüler sein.
Immer gelassen, nie ein unfreundliches Wort –
und du willst wirklich weg von diesem Ort?
Mit schwerem Herzen lassen wir dich gehen,
hoffen, dich ab und zu wiederzusehen,
wollen dich unterstützen im Unruhestand
und drücken dir deshalb diesen Gutschein in die Hand…
Freitag, 2. Dezember 2011